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Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles stellte das Werk des Sozialdemokraten und Gewerkschaftlers Toni Schüller vor

buchvorstellung schueller anGerne sei sie zur Buchvorstellung in das Wellinger Hotel „Zur Post“ gekommen, um das Buch eines geschätzten Menschen und ihres Parteifreundes vorzustellen, so Andrea Nahles zu „BLICK aktuell“. Gemeint ist eine beliebte, in der Region und weit darüber hinaus bekannte Persönlichkeit, Toni Schüller. Er ist nicht nur Kottenheims Altbürgermeister und hoch angesehener Ehrenbürger, nein, da hat der „Tausendsassa“, der Sozialdemokrat und Gewerkschaftler Toni Schüller mit seinem vor Wochen erschienen Buch „Sein Weg und seine Zeit“ wieder einen wahren Volltreffer gelandet. Und das Schöne daran ist, dass dieses Buchwerk wahrlich auf dem Weg zu einem Bestseller ist. Die dritte Druck-Auflage ist bereits im Verkauf. Andrea Nahles: „Toni hat mich von Anfang an immer beeindruckt, und dies nicht nur wegen seiner gewaltigen Stimme.

Dieser Mann hat über Jahrzehnte hinweg die Geschicke der Gewerkschaft und der Sozialdemokratie in unserer Region geprägt, und darüber viel wertvolles Gedankengut, Eindrücke und Erlebnisse aus dem Laufe seines erfüllten Lebens in Schrift und Bild festgehalten.

Darüber hinaus hat er in seiner Zeit als Ortsbürgermeister seinen Heimatort nachhaltig gestaltet.

toni schueller widmung sSeine Bescheidenheit und seine große Hilfe für viele seiner Mitmenschen in jedweder Art ist phänomenal“, so die Ministerin vor dem Auditorium in Welling. Und weiter: „Ich fühle mich geehrt, dass ich heute sein Buch vorstellen darf“. „Der Anwalt des kleinen Mannes“ Und wer den „Toni Schüller“ kennt, der weiß, dass er dies mit viel Herzblut getan hat. Oftmals hörte man, meist innerhalb der sozial schwächeren Bevölkerung:„Esch jinn bai de Toni, der hilft mir bestemmt“. Und dies tat er auch, der Mann, der „Anwalt“ des kleinen Mannes, der alles Gewerkschaftliche wie seine Westentasche kannte und der innerhalb der ihm aufgetragenen Verantwortung seinen „Einsatz für andere“ nicht nur liebte, sondern lebte. Großes Lob auch vom anwesenden Kottenheimer Ortschef Thomas Braunstein: „Ich bin stolz auf diese Leistung und bewundere meinen Vorgänger im Amt, Toni Schüller.

Zumal wenn man seine Lebensgeschichte mit Höhen, Tiefen, aber auch Erfolgen kennt, und nun die Möglichkeit hat, dies einmal in gedruckter Form nachlesen zu können, dann ist dies schon eine Bereicherung, nicht nur für unseren Ort Kottenheim, sondern für alle Menschen, die irgendwie einen Bezug zur Politik und zur Gewerkschaft haben. Von diesem langjährig erfahrenen Politiker nehme ich gerne einen guten Rat an.

Er genießt für seine Lebensleistung meinen vollen Respekt“, so Braunstein zu „BLICK aktuell“. Warum hat er nun dieses Buch geschrieben, in dem er sein Leben, das Leben des Toni Schüller, akribisch genau recherchiert, von der frü- hen Kindheit unter der Nazi Diktatur als Arbeiterkind, der die Not- und Hungerjahre der Eifel erlebte, der zu Beginn der Ära Adenauer seine Schulzeit beendete, seine schwere Arbeit als Former in einer Gießerei begann, damals als er Mitglied der Gewerkschaft IG Metall wurde, als die Zeit des Wirtschaftswunders begann?

„Ich möchte den Menschen etwas zurückgeben“

„Ich hab ein erfülltes Arbeiterleben hinter mir und hab‘ gedacht, du hast in all den Jahren, in den 65 Jahren, in denen ich Mitglied der IG Metall bin, so viel innerhalb der Arbeiterbewegung z.B. bezüglich Miet- und Wohnverhältnissn erlebt, die Armut unter der Bevölkerung gesehen.

Das hat mich sehr bescheiden werden lassen. Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft gegenüber Anderen hat mich sozusagen ein Leben lang geprägt, bis in den heutigen Tag hinein. Ich bin viele Jahre von Mitgliedern und deren Beiträgen gehalten und finanziert worden, und solange meine Kraft es zulässt, habe ich versprochen, den Menschen immer etwas davon zurückzugeben, zum Beispiel auch innerhalb meiner wöchentlichen Bürgersprechstunde im Gemeindebüro bei der es um soziale Angelegenheiten, Sterbfälle oder Hinterbliebenenrente oder gar Rentenanträge geht“, so Toni Schüller.

Und dann spricht wieder der Gewerkschaftler (über 20 Jahre Betriebsratsvorsitzender bei den Eisenwerken in Metternich, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, 20 Jahre lang DGB-Vorsitzender des Kreises Rhein-Mosel-Ahr und später dann für den Regierungsbezirk Koblenz): „Ich möchte, dass die Menschen aus Kottenheim und der Region diesbezüglich einen Anlaufpunkt haben, wo ich ihnen bei ihren Sorgen und Nöten helfen kann.“ Und deshalb wird der „Toni“ auch parteiübergreifend geschätzt. Es lohnt sich, sein Buch zu lesen. Im Kottenheimer Gemeindebüro ist es zu erwerben.

 

Alle Fotos und Artikel von Bernd Schmitz

Blick aktuell - Vordereifl Nr. 46/2016; Kottenheim

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